Auch in Zeiten von Online-Mediatheken und Streamingdiensten wie Netflix & Co. ist es nach wie vor für viele TV-Konsumenten attraktiv, das gewohnte Programm auf eigenen Speichermedien aufzuzeichnen. Digital per USB Fernsehprogramm aufnehmen funktioniert leichter, wie mancher denkt.

Geschah dies früher auf Videocassetten, so sind heute handliche USB-Speicher und externe Festplatten die Medien, auf denen sich mitgeschnittene TV-Sendungen ablegen und archivieren lassen.

Wir geben Ihnen im Folgenden einige Tipps an die Hand, was bei Fernsehaufnahmen auf USB-Speichern zu beachten ist.

Fernsehprogramm aufnehmen – technische Voraussetzungen für Ihre Geräte

  • ist der Fernseher für USB-Aufnahmen geeignet? (Bedienungsanleitung oder Menü prüfen)
  • wenn der Fernseher für die Aufnahmen nicht geeignet ist, prüfen Sie, ob Ihr SAT Receiver über USB-Recording verfügt (falls Sie einen benutzen)
  • Sie brauchen einen USB-Stick oder eine Festplatte
  • Empfehlung: Speicherkapazität über 10GB
  • Achtung: Daten vom Datenträger erst am PC sicher. USB-Stick oder Festplatte wird meistens vor dem Aufnehmen vom Fernseher formatiert
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(Stand von: 2019/04/25 10:44 am)
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Aktuelle Set-Top-Boxen für den TV-Empfang via Satellit, DVB-C (Kabel) oder DVB-T2 HD haben in den meisten Fällen eine USB-Buchse an Bord, die es ermöglicht, externe Medien (Audio-MP3, digitale Fotos und Videodaten) abzuspielen.

Auch Fernsehgeräte bieten eine solche USB-Buchse an. Ob das jeweilige Gerät auch in der Lage ist, das digitale TV-Programm über den USB-Anschluss auszuspielen, entnehmen Sie entweder der Bedienungsanleitung oder fragen Sie Ihren Fachhändler, ob das Gerät eine Aufnahmefunktion für externe Speichermedien besitzt.

Wie nehme ich das Fernsehprogramm auf?

  • schließen Sie den USB-Stick oder die Festplatte an den Fernseher an
  • Datenträger wird meistens automatisch erkannt
  • formatieren Sie den Stick, falls das vom Fernseher erforderlich
  • drücken Sie den REC Knopf der Fernbedienung, um sofort das Programm aufzuzeichnen
  • Sie können auch die Aufnahmen programmieren. z.B. um eine Sendung nachts aufzunehmen. Dazu lesen Sie die jeweilige Bedienungsanleitung des Herstellers

Worauf muss ich sonst bei der Aufnahme achten?

  • In seltenen Fällen kann es passieren, dass ein USB-Stick vom Gerät nicht erkannt wird. Hier hilft nur, einen USB-Stick eines anderen Herstellers zu verwenden.
  • Bei externen Festplatten kann es wiederum passieren, dass diese vom jeweiligen Gerät nicht erkannt werden, weil der Strombedarf des Datenträgers zu groß ist.
  • USB-Anschlüsse sind nach Norm nur in der Lage, bis zu 500 mA zu liefern. Dies kann für manche Festplatten bereits zu knapp bemessen sein, so dass der Datenträger nicht richtig arbeiten kann.
  • Daher unsere Empfehlung: Bei der Verwendung von USB-Festplatten sollten diese mit einer eigenen Stromversorgung ausgestattet werden.

Mit welchem Speicherbedarf muss ich rechnen?

  • Eine halbe Stunde HD Programm belegt ungefähr 1 GB Speicherplatz
  • Je nach Codierung des empfangenen Fernsehsenders (Auflösung, Bildformat, Datenkompression, zusätzliche Audiokanäle)
  • USB-Stick mit 16 Gigabyte eignet sich also für ca acht Stunden

Wenn Sie jedoch vorhaben, eine größere Sammlung an TV-Events zu speichern, kommen Sie um die Nutzung einer externen Festplatte mit mindestens 500 GB Speichervolumen nicht herum.

Weitere Möglichkeiten fürs Fernsehprogramm aufnehmen

Stehen Sie vor der Anschaffung eines neuen Receivers, so sollten Sie den Kauf eines Satelliten-, Kabel- oder DVB-T2-HD-Receivers mit integriertem Festplattenrekorder in Erwägung ziehen. Hier haben Sie von Anbeginn genügend Speicherplatz für viele Stunden Aufnahmen zur Verfügung.

Bedenken Sie jedoch, dass die integrierte Festplatte eines solchen Gerätes nicht für die Ewigkeit gebaut ist! Für Archivierungszwecke sollten Sie auf eine Möglichkeit achten, aufgezeichnete Sendungen wiederum per USB auf externe Speichermedien zu sichern.

Kann man die aufgenommenen Videodaten weiterverbreiten?

Die Antwortet lautet: Kommt drauf an. Wie oben bereits angeführt, setzen viele Hersteller eigene Datenformate bei den Aufnahmen ein.

Das bedeutet, dass die Aufnahmen, die mit einem Empfangsgerät auf einem USB-Stick gespeichert wurden, möglicherweise auf dem Receiver eines anderen Herstellers nicht erkannt werden.

Insbesondere bei Aufnahmen aus dem HD+ Angebot des Astra-Satellitensystems sollten Sie beachten, dass diese verschlüsselt sind. Hier verbietet sich der Mitschnitt auf externe Medien (aus urheberrechtlichen Gründen) von selbst.

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