Der Anschluss USB Typ C – auch USB-C genannt – stellt die neueste Entwicklung im Bereich der USB-Verbindungen dar.

Entwickelt wurde der Standard vom USB Implementers Forum, bei dem es sich um eine Gruppe aus führenden Elektronikunternehmen handelt.

Doch was unterscheidet die neue Schnittstelle eigentlich von seinen Vorgängern und welche technischen Spezifikationen zeichnen den neuen Standard aus?

Was ist USB-C?

Die Schnittstelle USB-C wurde erstmals im August 2014 der Öffentlichkeit präsentiert und hat zum Ziel, in Zukunft die bisherigen USB-Standards wie USB-A, USB-B sowie entsprechende Mini-Varianten schrittweise zu ersetzen.

  • leistungsfähiger
  • zukunftssicherer
  • benutzerfreundlich
  • kompakter
  • multifunktional
  • unterstützt Thunderbolt
  • unterstützt DisplayPort
  • unterstützt PCI Express

Wie sieht USB-C Stecker aus?

Eine der markantesten Veränderungen ist zweifelsfrei das Steckerdesign. So sind die neuen Typ C Stecker punktsymmetrisch, wodurch ein beidseitiges Einstecken ermöglicht wird.

USB-C-Stecker-USB-A-Mini-Micro
©iunewind – shutterstock

Auf diese Weise wird der allgemeine Nutzungskomfort deutlich erhöht, da die Orientierung vor dem Anschließen nicht mehr vom Anwender geprüft werden muss.

  • kleiner als USB-A
  • verdrehsicher (beidseitig einsteckbar)

Weiterhin sind die neuen Stecker deutlich kleiner als vergleichbare Vorgängermodelle, was vor allem die Integration in schlanke Geräte wie Notebooks, Tablets und Smartphones begünstigt.

Wie schnell ist USB-C?

USB-C Stecker unterscheiden sich jedoch nicht nur in Bezug auf die Optik von konventionellen USB-Verbindungen, sondern ebenfalls hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit.

  • bis zu 10 Gbit/s
  • überträgt UHD-Auflösung

So können mit der Hilfe von neuen Kabeln Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s erreicht werden.

Mit einer Gesamtleistung von maximal 100 Watt können angeschlossene Geräte mit einer Stromstärke von bis zu 3 A versorgt werden.

Dank des größeren Ladestroms können so neben kleineren Verbrauchern auch größere Geräte wie Drucker oder Monitore mit Elektrizität versorgt werden.

Aufgrund der hohen Übertragungsgeschwindigkeit können mit USB-C Kabeln ebenfalls hochlösende Signale wie unter anderem 4K-Formate problemlos verarbeitet werden.

Möchten Sie Ihren Laptop mit Fernseher verbinden? Das können Sie auch über die neue Schnittstelle mit einem HDMI-Adapter und einem HDMI-Kabel tun.

Wo wird die neue Schnittstelle verwendet?

  • Laptops (MacBook Pro)
  • Computer
  • externe Festplatten (Samsung Portable SSD)
  • Smartphones (Sony, LG)
  • Tablets (Samsung Galaxy TabPro S)

Ist USB-C dasselbe wie USB 3.1?

Nein USB-C und USB 3.1 wurden zwar zeitgleich entwickelt, jedoch sollten die beiden Begriffe nicht durcheinandergebracht werden.

Während es sich bei USB 3.1 um ein Upgrade der altbekannten USB 2.0 Schnittstelle handelt, bezeichnet USB-C einen komplett neuen Anschlusstyp, der auch Thunderbolt, DisplayPort und PCI Express Signale überträgt.

Aufgrund des abweichenden Steckerdesigns sind Verbindungen von Werk aus nicht mit USB-A und mini USB Ausführungen kompatibel.

Jedoch existieren auf dem Markt zahlreiche Adapter, mit deren Hilfe sich neue Stecker mit anderen USB-Schnittstellen verbinden lassen.

Unterstützt USB-C USB Power Delivery?

Ja Bei USB Power Delivery – kurz: USB PD – handelt es sich um ein spezifisches Ladeprotokoll.

Eine Vielzahl an Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks unterstützen dieses Protokoll, was ein besonders schnelles sowie sicheres Aufladen erlaubt.

Der Ladevorgang findet dabei ausschließlich über die USB-Verbindung statt, sodass kein separates Netzteil benötigt wird. Im Vergleich zu herkömmlichen USB-Kabeln, können Geräte mit USB PD bis zu 70 % schneller aufgeladen werden.

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